Zur Zeit auf Jamendo:

Das neue Album ist jetzt DA!

Oktober 19th, 2009 by Ey Lou Flynn

Endlich!

Leute, früher war ich nichts weiter als ein kleiner Junge mit einer Gitarre, aber seit heute bin ich ein MANN, yeah! Denn mein Album ist raus, es reist quer durchs ganze Land in Richtung dutzender Briefkästen. Wenn alles gut gegangen ist, sollte es heute zwischen der restlichen Poast der Vorbesteller zu finden sein ( “Poast” ist übrigens ein neues Modewort für “Post” und man muss es auf jeden Fall immer genau so aussprechen: POAST, Arrrr!).

Mit dem Album bin ich, ganz ehrlich, vom ersten bis zum letzten Ton glücklich, ich kann aufrichtig sagen: “Naye, ich bereue nichts!”. Außer vielleicht, dass es so lange gedauert hat. Schon Anfang 2007 wollte ich ein eigenes Album aufnehmen, damals war ich noch nicht Ey Lou Flynn, der Solomusiker, sondern Ey Lou Flynn, der epidemics-Gitarrero.

Aber woah, habe ich vielleicht unterschätzt, wie viel Aufwand es bis hierher braucht! Die ganzen Internetseiten, die Musikvideos, das Merchandise, das Konzept (ich bin mir immer noch nicht sicher, ob ich wirklich eines habe), der Geldmangel, die Ungewissheit, der Kaktus, den man nie gießen darf, die ganzen Instrumente, von denen ich gar keine Ahnung habe, der PC-Monitor, den ich mittlerweile wahrscheinlich länger als alles andere auf der Welt angestarrt habe, riesige Datenmengen, Adresskarteien, Sicherungskopien, bisweilen ungeduldige Meckereien von Fans (ihr seid gaaaanz toll!), der Verband gefährlicher Superhelden, der Blog, Berge an halbfertigen Songentwürfen, das funkensprühende Recording-Equipment, Wochen ohne nennenswerten Schlaf, billiges Instant-Essen, Atomsprengköpfe, andere Dimensionen, Rückschläge, Erfolge, noch mehr Rückschläge, MANN, wer soll das alles aushalten?

Ernsthaft, macht bloß niemals, was ich gemacht habe. Ihr müsstet total verrückt sein!

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albumstapel

Naja, ich hab’ mein Bestes gegeben!

September 28th, 2009 by Ey Lou Flynn

In der Tat, das habe ich, und so heißt auch das allererste Ey-Lou-Flynn-Album, das jetzt gerade in Richtung Presswerk schippert. Ich präsentiere mit Stolz:

Albumcover

Was fällt uns auf, wenn wir dieses Cover betrachten? Wahrscheinlich wirst Du als künstlerisch talentierter Mensch bemerken, dass ich das Website-Design übernommen habe. Sehr minimalistisch. Falls Du Dich mit dem roten, fünfzackigen Stern, den ich zugegeben von anderswo geklaut hatte, nie so richtig anfreunden konntest (genau wie ich), interessiert Dich hoffentlich das neue Logo, das ich in hoch inspirierten 11 Sekunden mit einem großen Edding selbst konzipiert und gezeichnet habe. Es sieht wieder ein bisschen wie ein Stern aus, könnte aber auch eine Sonne sein. Wobei die Sonne ja ebenfalls ein Stern ist, sagt die Astronomie.

Der Albumtitel wird in Zukunft wohl noch hier und da befremdliches Kopfschütteln provozieren, ich seh’ es schon kommen. “Schreibt man ‘na ja’ nicht in zwei Worten?”, das dürfte noch eine der selteneren Anmerkungen seyen. Aber da muss ich jetzt durch, ich wollte es ja nicht anders.

Werfen wir nun einen Blick auf den Arsch des Albums (Rückseite):

Backcover

Aha, kurz und knapp, natürlich genau 11 Songs und keine großen Überraschungen. Das ist vermutlich der kleine Nachteil, wenn man alles sofort kostenlos ins Internet stellt, was man an Songs fabriziert. Falls Du jetzt sagst: “Nee, das reicht mir nicht!”, musst Du unbedingt vorbestellen, dann gibt es noch den nagelneuen, Vorbesteller-exklusiven Bonussong “Großvater” als mp3 dazu.

Das erste Jahr Ey Lou Flynn (zugegeben, es war schon über ein Jahr, aber “das erste Jahr” klingt so gut) ist nun also auf “Naja, ich hab’ mein Bestes gegeben!” verewigt. Ich muss wohl nicht extra dazu sagen, dass ich momentan den ganzen Tag vor Begeisterung schreiend durch die Gegend springe. Ernsthaft, ich freue mich, als wäre ich gerade Vater geworden (damit meine ich, ich freue mich so wie die relativ wenigen Väter, die Väter geworden sind und das auch wirklich wollten)

Noch ein paar Fakten zu “Naja, ich hab’ mein Bestes gegeben!” (ich kann irgendwie nicht aufhören, den Titel einzutippen): Das Album wird wieder unter Creative Commons lizensiert, das heißt konkret, jeder hat uneingeschränktes Kopier-, Weitergabe- und Bearbeitungsrecht. Das Album kommt im Digipack (das sind diese Hüllen, die nicht zerbrechen, wenn man versehentlich drauf tritt, kommt mir sehr entgegen), es gibt ein 20-Seiten-Booklet dazu, wer will, kann sich das Album parfümieren lassen und der ganze Spaß kostet 9 Euro + 2 Euro Porto = 11 Euronen insgesamt.

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